Songtexte

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EP „Böser Engel Guter Dämon“ – VÖ: 2016

01. Richtung Himmel

Licht aus, Spot an, Kamera läuft
– Der Film fängt von vorne an
Wir wissen, was wir wolln
– Neue Lieder braucht das Land (klingt nach nem Plan) – gesagt getan
Sind wir für euch auch kein Massengut,
Sind wir für euch vielleicht nicht gut genug…
Keine Zeit für euren Spott & Hohn
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Durch Leidenschaft erstrahlen Dinge hell
So bin ich, so sind wir, so ist unser Naturell
In unserer Seele unsrem Herzen fühln wir dieses Glück
Unsren Gedanken wachsen Flügel – Richtung Himmel und zurück
Wolln Hoffnung geben, Trost spenden, berührn
– Ein steiniger Weg, ein wertvolles Ziel
Faust der Ehrlichkeit in der Fresse der Naivität
– Wer wenig will, der kriegt viel
Wir sind das Fleisch in der Metzgerei der Sehnsucht
Das Obst im Garten Eden, die verbotene Frucht
Keine Zeit für euren Spott & Hohn
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Durch Leidenschaft erstrahlen Dinge hell
So bin ich, so sind wir, so ist unser Naturell
In unserer Seele unsrem Herzen fühln wir dieses Glück
Unsren Gedanken wachsen Flügel – Richtung Himmel und zurück

02. Was mir nicht alles

Sag mir, was soll das hier? Ein Verfall der Werte?
Egoismus, Neid & Missgunst – jeder ist sich selbst der Nächste.
Konkurrenz, Leistungsdruck, Machtwahn und Rivalität,
Dogmen ohne Wert – Inbegriff von Inhumanität!
Ich kann den Wind spürn, doch nicht sehn – Hey –Hey – Hey
Worte in einem Käfig, wehrlose Seeln.
Um Schätze zu bewahrn muss man sie pflegen – Hey – Hey – Hey
Es reicht nicht sie zu lehren, man muss sie auch leben!
Was mir nicht Alles und ewig Alles ist, ist mir Nichts
Nicht was des Lebens Dinge sind, was sie uns gelten ist das Glück. |2x
Wir sind ein Leidbild und wolln euch ein Leid(t)bild sein,
Böser Engel, guter Dämon, Menschlichkeit.
Wir sind Leidbild und werdn euch ein Leid(t)bild sein,
Entgleiste Ideale einer – Leidbild-Zeit!
Sag mir, was soll das hier? Kollektiv empathisch insolvent.
Alle blicken angewidert – das ist der Trend!
Fiktion von Solidarität und Sozialstaatlichkeit,
Schule, Arbeit, Flaschenjäger, ein Bild von Leid!
Ich kann den Wind spürn, doch nicht sehn – Hey –Hey – Hey
Worte in einem Käfig, wehrlose Seeln.
Um Schätze zu bewahrn muss man sie pflegen – Hey – Hey – Hey
Es reicht nicht sie zu lehrn, man muss sie auch leben!
Was mir nicht Alles und ewig Alles ist, ist mir Nichts
Nicht was des Lebens Dinge sind, was sie uns gelten ist das Glück. |2x
Wir sind ein Leidbild und wolln euch ein Leid(t)bild sein,
Böser Engel, guter Dämon, Menschlichkeit.
Wir sind Leidbild und werdn euch ein Leid(t)bild sein,
Entgleiste Ideale einer – Leidbild-Zeit!

03. Deutschrock, weil …

Deutschrock, weil…
Ich was zu sagen habe.
Ich reden muss auch ohne Frage.
Du sonst die falsche Richtung gehst.
Du mich sonst nie verstehst.
Deutschrock, weil…
Er meine Schmerzen lindert.
Er meine Leidenschaft entzündet.
Sie die gleiche Sprache spricht.
Sie unsre Lieder nie vergisst.
Inspiration braucht Krankheit, Wahnsinn und Verletzung!
Ein aufgewühltes Herz, ehrlich und laute Ablehnung!
Deutschrock, weil meine Welt mir wichtig ist!
Weil ich will, dass man mich hört, meine Worte nicht vergisst…
Deutschrock, weil es mehr ist als nur Rockmusik,
Glaube, Liebe, Überzeugung, trotz ewiger Kritik!
Deutschrock, weil…
Es mir so besser geht.
Es jemand gibt der mir zur Seite steht.
Wir Randfiguren sind,
Wir sind des Zornes Kind.
Deutschrock, weil…
Ihr uns ja eh nichts gönnt.
Ihr auf den Mainstream scheißen könnt.
Sie nie kapiern, wie er bewegt!
Sie nie kapiern, dass der Rebell in uns lebt!
Inspiration braucht Krankheit, Wahnsinn und Verletzung!
Ein aufgewühltes Herz, ehrlich und laute Ablehnung!
Deutschrock, weil meine Welt mir wichtig ist!
Weil ich will, dass man mich hört, meine Worte nicht vergisst…
Deutschrock, weil es mehr ist als nur Rockmusik,
Glaube, Liebe, Überzeugung, trotz ewiger Kritik!
Eine Flut der Leidenschaft, er wie die Faust aufs Auge passt.
Ganz egal ob Freund, ob Feind, sind wir hier vereint.
Ich Du Er Sie Es Wir Ihr Sie – Diese Lieder, vergiss sie nie!
Inspiration braucht Krankheit, Verletzung, Wahnsinn!
Ein aufgewühltes Herz, ehrlich und laute Ablehnung.
Deutschrock, weil meine Welt mir wichtig ist!
Weil ich will, dass man mich hört, meine Worte nicht vergisst…
Deutschrock, weil es mehr ist als nur Rockmusik,
Glaube, Liebe, Überzeugung, trotz ewiger Kritik!

04. Armageddon

Arm und Reich, Macht und Machtlos,
Licht und Schatten, Stark und Kraftlos,
Krieg als neuer Wirtschaftszweig, denn Geld regiert
Öl rechtfertigt Tote, ganze Städte werden ausradiert (bombardiert, ruiniert, abserviert)
Ein Stummer Schrei! Ein Winter ohne Eis und Schnee!
Kälte der Herzen, hoffnungslose Odyssee.
Sinnlose Kriege, in denen keiner gewinnt,
Doch diejenigen verliern, die unschuldig sind!
Unsere Welt bricht in zwei Hälften, verschiedene Kultur, andrer Glauben, andre Götter, gleiche Diktatur.
Menschen spielen Gott, und zerstören den Planet.
Evolution, nur der Stärkste überlebt!
Ein Stummer Schrei! Ein Winter ohne Eis und Schnee!
Kälte der Herzen, hoffnungslose Odyssee.
Sinnlose Kriege, in denen keiner gewinnt,
Doch diejenigen verliern, die unschuldig sind!
Solo
Der eine droht mit Terror, der andere mit Krieg,
Und wir sind nur Statisten ihrer Hass-Politik.
Wir befinden uns am Abspann, dem Ende der Welt,
Armageddon, wenn die letzte Bombe fällt.
Ein Stummer Schrei! Ein Winter ohne Eis und Schnee!
Kälte der Herzen, hoffnungslose Odyssee.
Wohin führt dieser Weg, den niemand versteht,
Ins Tal der Tränen, in dem keiner, keiner überlebt!

05. Fließband

Alles bewegt sich, nur ich steh mittendrin,
Alle sind in Eile, müssen irgendwo hin.
Nicht ansprechbar – emotionstod,
Wie wandelnde Zombies, auf Autopilot.
Tagein Tagaus, von früh bis spät, mich das Selbe bewegt.
Böses Spiel, doch gute Miene, leb ich ein Leben in Routine
Jemand andres für mich denkt, mein Leben für mich lenkt,
Marionette in real, nick ich überall loyal.
Ich will kein Leben vom Fließband,
Auf konform getrimmt.
Kein Leben aus zweiter Hand,
Benutzt und fremdbestimmt.
Ich will kein Leben vom Fließband,
Trampel selbst meinen Pfad
Kein Leben aus zweiter Hand,
Ich bin ein Unikat!
Orientierung ist einfach, denn oben sein ist klug,
Hoher Status viel Besitz, nur so geht es mir gut.
Digitale Kaufempfehlung aufgesaugt in Lethargie,
Unbewusste Wünsche – ich bin ein Sklave der Industrie.
Eine Welt der Möglichkeiten lässt mich glauben, ich hätt ne Wahl,
Bin kein Jäger, nur noch Sammler – alles deluxe, alles spezial.
Von Konsumsucht getrieben, meine Fesseln ziehen sich zu…
The Things you own – end up owning you!!!
Ich will kein Leben vom Fließband,
Auf konform getrimmt.
Kein Leben aus zweiter Hand,
Benutzt und fremdbestimmt.
Ich will kein Leben vom Fließband,
Trampel selbst meinen Pfad
Kein Leben aus zweiter Hand,
Ich bin ein Unikat!

06. Ein Warum Zum Leben

Ein Weg ohne Richtung ohne Ziel,
Viele 1000 Schritte zu wagen.
Spüre Leere, wünsch Erfüllung zu fühln,
Suche Antwort, doch zuvor brauch ich die Fragen.
Wir alle sind blind Suchende,
Doch wolln wir Entdecker sein.
Werd ich ein Nichts oder Legende?
Gibt’s einen Zweck für mein Dasein?
Ich bin der Autor vom Drehbuch meines Lebens,
In dem Drama die zentrale Gestalt.
Versuch nach vorn zu gehn, doch lauf meist abseits des Weges,
Möchte sichtbar werdn in diesem Nebelwald.
Ob Letzter oder Spitzenreiter,
Ein kleines Licht unter Millionen Menschenmassen,
Doch leucht ich heller, länger, weiter
Werd meine Fußspurn hinterlassen!!!
Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie!
Wer ein Warum zu leben hat, füllt die Biographie.
Ein Leben der Vergänglichkeit,
– Nutz die Zeit die dir noch bleibt!
Den Genuss des Lebens zu erhöhn
– Schärfen Leiden die Empfindlichkeit!
Ich befinde mich im spirituellen Krieg,
Bin Frager & Befragter in diesem großen Rätselraten
Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik.
Jeder Mensch ist und bleibt ein Erbe seiner Taten.
Was nicht ist, kann doch noch werden
Memoiren & Denkmal werden abgestaubt.
Denn nur so hinterlass ich meine Fährten,
Zeit aufzustehn, für das woran ich glaub!
In dieser Welt in der die Farbe der Gewänder zählt,
Finden Reichtum & Wohlstand nicht zum Himmel.
Die große Depression ist unser Leben selbst,
Am Ende zählt Zufriedenheit und sich zu besinnen.
Zufriedenheit, Sinnhaftigkeit und unsere Verbundenheit
Das Ganze hier in Worte fassen, Ja zum Leben – Hoch die Tassen,
Nur diese eine Möglichkeit – Nichts ist für die Ewigkeit!
Werd meine Fußspurn hinterlassen!!!
Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie!
Wer ein Warum zu leben hat, füllt die Biographie.
Ein Leben der Vergänglichkeit,
– Nutz die Zeit die dir noch bleibt!
Den Genuss des Lebens zu erhöhn
– Schärfen Leiden die Empfindlichkeit!

07. Für immer verbunden

Ich möchte euch erzähln – von längst vergangner Tage,
Eine kurze Geschichte, sich getrennter Lebenslagen.
Party, Bier & Rock’n’Roll warn unser täglich Brot,
Stehst zu mir wie ich zu dir – ein Freund in jeder Not.
Um jede Art von Peinlichkeiten warn wir nie verhalten,
Fußball, Ficken, Alkohol – Stadion, Kneipe, Kopf Abschalten.
Und heute stehst du hier – und ich seh dich an,
Die Zeit hat uns eingeholt – sehn in die Zunkunft, sehn voran.
Dein Weg dein Glück vor dir liegt, und wenn du auch abbiegst,
Nicht gesucht, doch gefunden – für immer verbunden!
Des andren Meinung hat Gewicht, stimmen wir auch nicht überein,
Immer kritisch und respektvoll, genau so sollen Freunde sein.
Nicht nur ein Kumpel im Suff, Freundschaft als echter Wert.
Glück ist das einzige, das wenn man es teilt es sich vermehrt!
Einst verrückt und abnormal – nun angepasst und bodenständig.
Gehst deinen Weg, hast die Wahl – lebenslänglich doch lebendig…
Und heute stehst du hier – und ich seh dich an,
Die Zeit hat uns eingeholt – sehn in die Zunkunft, sehn voran.
Dein Weg dein Glück vor dir liegt, und wenn du auch abbiegst,
Nicht gesucht, doch gefunden – für immer verbunden!
Du biegst hier ab, ich gradeaus – es bleibt dieses Gefühl dieses Empfinden
Wenn ich unsre Lieder höre unsre Lieder singe – die uns für immer verbinden…
Und heute stehst du hier – und ich seh dich an,
Die Zeit hat uns eingeholt – sehn in die Zunkunft, sehn voran.
Dein Weg dein Glück vor dir liegt, und wenn du auch abbiegst,
Nicht gesucht, doch gefunden – für immer verbunden!

LP „Meine Therapie“ – VÖ: 2019

01. F32

Instrumental

02. Viele

Bitte hör mir genau zu, ich möchte dir erzähln
Von Menschen die eine tiefe Leere spürn.
Bitte hör mir genau zu, es gibt da Menschen die sich quäln
Und ein Leben voller Zweifel führn
Hast du von denen schon gehört, die in ihren Gedanken wühln,
Voller Sorgen, wenig was noch zählt
Hast du von denen schon gehört, die sich wertlos fühln
Verblasste Farben, eine graue Welt
Kennst du diese Menschen, sie feiern, lachen hier
Doch dir verborgen bleibt sie weinen innerlich
Kennst du diese Menschen, sie stehn direkt vor dir,
Perfekte Maskerade, du erkennst sie nicht.
Es gibt viele viele viele – die genau so sind
Viele viele viele – alle gleichgesinnt
Viele viele viele – vielleicht auch du und ich
Viele viele viele – sagen nichts und schämen sich
Hast du mal nen Mensch getroffen, und dir war gewiss
Lieber wäre er allein, wär er fort
Hast du mal nen Mensch getroffen, mit einem Blick ins Nichts
Weit weg, an einem andren Ort
Hast du bereits mit wem gesprochen, der nicht reden will
Kraft- und freudlos, ohne Lebenslust
Hast du bereits mit wem gesprochen, dessen Schrei ist stumm und still
Nur noch am Leben, weil man leben muss
Kennst auch du dieses Gefühl, dass dir nur Tränen bleibm
Doch auch das weinen nicht mehr geht
Kennst auch du dieses Gefühl, seelisch gefangen zu sein,
Kein Ausbruch möglich und niemand da der dich versteht
Es gibt viele viele viele – die genau so sind
Viele viele viele – alle gleichgesinnt
Viele viele viele – vielleicht auch du und ich
Viele viele viele – sagen nichts und schämen sich
Egal wie reich egal wie arm, ob alt ob jung
Jeden kann es treffen, niemand ist davor immun.
Wir erwarten nicht, dass ihr versteht, wenn ihr nicht betroffen seid,
Doch es wär ein erster Schritt,
Hättet ihr etwas Verständnis für das Leid
Es gibt viele viele viele – die genau so sind
Viele viele viele – alle gleichgesinnt
Viele viele viele – vielleicht auch du und ich
Viele viele viele – sagen nichts und schämen sich

03. Therapie

Ein leeres Blatt Papier, meine Gedanken transferiern
Klänge, Töne, Emotionen übersetzt
Fühl mich gequält, gehetzt, gejagt wie ein Tier,
Lecke meine Wunden, doch ich scheine unverletzt.
Ich seh die ganze Scheiße zwar, doch bin ich zu müd mich zu erwehrn
Jeden Tag meine Pflicht zu funktioniern
Wir sollen uns fügen, dienen, glauben und uns vermehrn
Meine Kreativität erlischt, hört auf zu existiern
Das Gewicht der ganzen Welt auf meinen Schultern
Trag ich mein Herz wie ne Medaille vor der Brust
Bin ich kein Menschenarschpapier, raus mit all dem Frust!
Das ist meine Therapie! Zwischen Wahnsinn und Genie
Losgelöst von der Realität
Meine Therapie – zwischen Wahnsinn und Genie
Keine Zeit in dieser Zeit für Passivität
Das ist meine Therapie! Zwischen Wahnsinn und Genie
So werd ich allen Stürmen trotzen
Wer viel Scheiße runterschluckt, muss auch mal kotzen!
Mag ich auch unantastbar sein, steter Tropfen höhlt den Stein
Ein Stein, der untergeht im See der Sehnsucht
Alles prasselt auf mich ein, ich schlucke runter könnte schrei’n
Erst die andern dann ich selbst, denn ich bin pflichtbewusst.
Jeden Abend sterb ich und jeden Morgen werd ich neugeborn,
Ist mein Leben denn euer Recht auf mich?
Diene ich etwa der Menschheit, wurde ich dafür auserkorn?
Euer Lakai, nen freien Willen kenn ich nicht
Das ist meine Therapie! Zwischen Wahnsinn und Genie
Losgelöst von der Realität
Meine Therapie – zwischen Wahnsinn und Genie
Keine Zeit in dieser Zeit für Passivität
Das ist meine Therapie! Zwischen Wahnsinn und Genie
So werd ich allen Stürmen trotzen
Wer viel Scheiße runterschluckt, muss auch mal kotzen!

04. Leidbild

Guten Abend – wir sind hier,
Gestatten Leidbild, das sind wir!
Stimme, Stift & Papier
Leidbild – Deutschrockkurier!
Herzlich Willkommen, Manege frei
Ihr seid in diesem Zirkus mittendrin statt nur dabei
Die Münder stumm, die Augen starr, das Werk beginnt,
Ein Schlüssel viele Türen, verlornes Kind im Labyrinth
Die Ebbe einer großen Flut, vom Nebel befreit
Alles tritt zu Tage – all die Lügen all die Wahrheit
Lass uns nur mal kurz die Welt vergessen, nur einen Augenblick
Unsre Freiheit unsre Worte, komm wir nehm dich einfach mit…
Weißer Rauch steigt auf, wir sind hier…
Guten Abend – wir sind hier,
Gestatten Leidbild, das sind wir!
Stimme, Stift & Papier
Leidbild – Deutschrockkurier!
Melancholische Elite auf Alltagsflucht
Für die Ohren gibt es Unerhörtes mit voller Wucht
Diese Worte sind in Blut geschrieben, Papier des Lebens, ein Gedicht.
Diese Zeiln wolln nicht gelesen werden, sondern verinnerlicht.
Wir wählen unsre Waffe weise, ein Wort wirkt doch am besten
In einer Zeit voll Populisten, Extremisten & Faschisten!
Auf Rot folgt Schwarz, auf Schatten Licht, doch gibt es keine Garantie
Wenn du willst sind wir Schulter, Balustrade, Therapie
Weißer Rauch steigt auf, wir sind hier…
Guten Abend – wir sind hier,
Gestatten Leidbild, das sind wir!
Stimme, Stift & Papier
Leidbild – Deutschrockkurier!

05. (D)eine Wahrheit

Diese Zeilen sind für dich mein Freund, erwarte keine Zuneigung
Hier finden meine Worte Freiheit und ich Befriedigung!
Du grenzt niemanden aus, bist politisch voll korrekt
Und wer nicht in dein Weltbild passt, verdient auch kein‘ Respekt.
Du kennst dich aus, deine Weisheit dominant
Aufgeklärt, weltoffen und ach so tolerant!
Es gibt nur eine Wahrheit, nämlich deine!
Wer anders ist ist dämlich und ist scheiße!
Es gibt nur eine Wahrheit, nämlich deine!
Doppelmoral, Dünnschiss verbal und wortwörtlich asozial!
Machst dich stark für Minderheiten, gehst auf die Straße demonstriern,
Doch, dass du selbst der größte Fascho bist, wirst du niemals kapiern!
Bist der Weisheit letzter Schluss,
Bestimmst was andre tun und denken solln
Mit deiner grenzenlosen Empathie ist dir egal was andre wolln.
Die Welt dreht sich um dich, alles andere egal!
Du bist das Eichmaß der Menschheit, du bist das Ideal!
Es gibt nur eine Wahrheit, nämlich deine!
Wer anders ist ist dämlich und ist scheiße!
Es gibt nur eine Wahrheit, nämlich deine!
Doppelmoral, Dünnschiss verbal und wortwörtlich asozial!

06. Ein Wille & Ein Weg

Seite A, Seite B – was zeigst du heute mir
Sie zu wie ich mich verlier, am falschen Schatten orientier
Ein Schritt nach vorne zwei zurück,
Auf der Suche nach dem Glück, doch ich entfern mich Stück für Stück
Falsch gedacht, falsch gesetzt
Wer in die Schlacht zieht wird verletzt
Bin ich auch schon angezählt,
Gäb es keine Hoffnung mehr, wenn der Glaube fehlt
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Stillstand macht mich krank, ich will immer weiter gehn!
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Gehst du mit mir oder bleibst du stehn?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Nicht selbstverständlich dieses Leben, dieses Privileg
Ein Wille und ein Weg!
Kraft & Nerven, Blut & Schweiß und ein Tränenmeer
All die Last so schwer, doch ich wünsch es mir so sehr
Nur Glück allein bringt nicht voran,
Geb ich alles was ich kann und stehe meinen Mann
All mein Frust, ein offen Ohr
Stimmt mit ein in diesen Chor
Bin ich auch schon angezählt,
Gäb es keine Hoffnung mehr, wenn die Liebe fehlt
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Stillstand macht mich krank, ich will immer weiter gehn!
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Gehst du mit mir oder bleibst du stehn?
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Nicht selbstverständlich dieses Leben, dieses Privileg
Ein Wille und ein Weg!

07. Benutz Mich

Ich bin pures Gift für dich, bin Feuer bin Gefahr
Ich weiß du glaubst mir nicht, doch ich bin unberechenbar
Du denkst ich wäre gut zur dir, denkst du hättest Glück
Doch etwas andres offenbart sich
Dir, wenn du hinter die Fassade blickst
Ich werde dich vergöttern, werd dir zu Füßen liegen
Bevor wir in der Hölle landen, werden wir zum Himmel fliegen
Ein bisschen Nähe und ein guter Fick
Ein bisschen Wärme und Geborgenheit für einen Augenblick.
Benutz mich – bitte lieb mich nicht
Ich benutz dich – bitte hass mich nicht
Innerlich leide ich mit dir.
Benutz mich – bitte lieb mich nicht
Ich benutz dich – bitte hass mich nicht
Eigentlich wünscht ich du wärst hier!
Ausgesaugt und verlassen stehst du nun da
Ich werd mich wieder dafür hassen, wie jedes Mal
In deinen Augen die Enttäuschung, ein Abgrund eine Schlucht
Meine innere Verwandlung, nach der Liebe kommt die Flucht
Ich hinterlass verbrannte Erde, reumütig zeig ich mich
Das Wesen eines Soziopathen, unfähig langfristig
Ein neuer Tag, neue Gelegenheit,
Körperliche Nähe, doch innen Einsamkeit.
Benutz mich – bitte lieb mich nicht
Ich benutz dich – bitte hass mich nicht
Innerlich leide ich mit dir.
Benutz mich – bitte lieb mich nicht
Ich benutz dich – bitte hass mich nicht
Eigentlich wünscht ich du wärst hier!

08. Auf Euch

Was ein Tag, was eine Woche, was ein Leben!
Frag mich warum immer ich – nur von Scheiße umgeben!
Samstagabend, kurz nach zehn, ich sitz allein zu Haus!
Mir fällt die Decke auf den Kopf, könnte kotzen – ich muss raus!
Das Klingen meines Telefons, läutet die Wendung ein…
Das Timing könnt nicht besser sein, ihr lasst mich doch nicht allein!
Gemeinsam zusammen, heut Abend keine Einsamkeit,
Nur du und ich und die andern, in Verbundenheit!!!
Ein Glas – ein goldener Inhalt,
Auf Euch – auf diesen Zusammenhalt!
Dankbarkeit für eure Freundschaft,
Ein Glücksgefühl, dass ihr mich nie allein lasst,
Ein Leben lang, von jung bis alt!
Auf Euch – auf diesen Zusammenhalt!
Schöner Abend, nächster Morgen, nächster Montag!
Zurück im Ernst des Lebens, selber Ärger Tag für Tag.
Ignoranz & Arroganz machen sich breit – ich bin es leid,
Pharisäer, falsche Schlangen – fort von mir, es wird Zeit!
Ein Reichtum ohne Prunk, wisst immer was ich grade brauch,
Geb dir nen Ruck, sei mein Glück und pack dein Lächeln für mich aus…
Gemeinsam zusammen, heut Abend keine Einsamkeit,
Nur du und ich und die andern, in Verbundenheit!!!
Ein Glas – ein goldener Inhalt,
Auf Euch – auf diesen Zusammenhalt!
Dankbarkeit für eure Freundschaft,
Ein Glücksgefühl, dass ihr mich nie allein lasst,
Ein Leben lang, von jung bis alt!
Auf Euch – auf diesen Zusammenhalt!

09. Frankfurt Am Main

Ein Leben zwischen Häuserschluchten,
Eine Welt voller Geld und roter Lichter,
Drogenversifft, kriminell und frivol,
Kennt ihr nur diese eine Seite, doch diese Stadt hat mehr Gesichter!
Denn unser Frankfurt am Main ist die Stadt die wir lieben!
Weil unsre Barfraun die schönsten sind und unsre Adler höher fliegen.
Frankfurt am Main – gemeinsam nie allein
Im Herzen von Europa liegt mein Frankfurt am Main.
Rippche Kraut, Grüne Soß, Handkäs mit Musik,
Römer, Paulskirch, Kaiserdom – Keim der Republik
Viele Banken eine Börse – unsre Skyline imposant.
Wie Sonja Kraus und Goethe ist unser Haschisch sehr bekannt.
Eine Stadt der Lebensfreude – das gefällt mir hier.
Mit guten Äppelwoi oder Schnaps und Bier.
Für gut gepflegte Trinkkultur gehn wir nach Dribbdebach,
Im Easy und der Klapper machen wir die Nacht zum Tach.
Denn unser Frankfurt am Main ist die Stadt die wir lieben!
Weil unsre Barfraun die schönsten sind und unsre Adler höher fliegen.
Frankfurt am Main – gemeinsam nie allein
Im Herzen von Europa liegt mein Frankfurt am Main.
Ob Diva vom Main oder Schwarz Blau Bornheim
Die Löwen auf dem Eis, sind wir in dieser Stadt vereint.
So so sind wir – Frankfurter Jungs – Frankfurter Jungs aléz, aléz,
Unser Leben unsre Regeln – Fußballmafia…
In der Kurve fest zusammen stehn, am Büdsche Stöffche trinken gehn,
Der Bembel voll, Gerippte klingen – gemeinsam Onkelzlieder singen.
Gibt’s nix zu essen in dem Club, klingelt unser Brezelbubb.
Rindswoschd in den Rachen jagen und mit Frau Rauscher baden.
Denn unser Frankfurt am Main ist die Stadt die wir lieben!
Weil unsre Barfraun die schönsten sind und unsre Adler höher fliegen.
Frankfurt am Main – gemeinsam nie allein
Im Herzen von Europa liegt mein Frankfurt am Main.

10. Freud & Leid

Freud und Leid wechseln im Minutentakt
Ein Angriff ohne Deckung, dünnes Eis doch vorgewagt
Gefühlsachterbahn – über Kopf und rasant
Jegliche Vernunft verirrt sich vor einer meterhohen Wand
Kein klarer Gedanke mehr, den ich zu fassen krieg,
Bin ich Sklave dieses Rausches, Niederlage oder Sieg.
Ein Gefühl des Frühlings, das auf Angst und Wahnsinn trifft
Auf der Suche nach Gewissheit oder nach dem Gegengift
Ein glühender Funke will zum Feuer werden,
Die Gefahr sich zu verbrennen – so
Wird das Himmelreich zur Hölle auf Erden
Böser Engel spiel mit mir, mein Herz schwelgt in Seligkeit,
Oh zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, goldne Zeit!
Mein Herz in der Hand, rausgerissen, transplantiert,
Viele Wunden, viele Narben, von Glück und Schmerz verwirrt
Schwere Zeiten, schwere Tränen, emotionslos, abgestumpft
Kein Gefühl, lebendig tot, eine Waffe Amors Gunst
Verletzter Stolz und Zweifel ob lügen kann die Wahrheit
Freud oder Leid, schwarz oder weiß, vollkomm’ne Grausamkeit
Betäubungsmittel hochdosiert gegen die Schmerzen in mir drin
Doch der Stich in meinem Herzen zeigt mir, dass ich noch am Leben bin!
Ein glühender Funke will zum Feuer werden,
Die Gefahr sich zu verbrennen – so
Wird das Himmelreich zur Hölle auf Erden
Böser Engel spiel mit mir, mein Herz schwelgt in Seligkeit,
Oh zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, goldne Zeit!

11. Grauer Herbst

Grauer Herbst, lange Schatten, kalter Wind
Trübe Stimmung in diesem Lebenslabyrinth.
Zukunftsängste, Ungewissheit,
Panik schür’n durch andrer‘ Leid.
Die Medien zeigen sie noch einmal,
Krisenherde überall!
Die Blätter fallen von den Bäumen
Zu jeder Jahreszeit,
Sehnsuchtsvolle Tränen
– Hoffnungslosigkeit.
So läuft das Spiel und du musst spiel’n
– Im Knast der Ausweglosigkeit
Sehnsuchtsvolle Tränen, Richtung Zukunft
– Ich bin bereit!
Was solln wir glauben, was ist wahr, wer erzählt?
Langsame Geister in einer viel zu schnellen Welt.
Bombardement Bombardements
Berichterstattung schonungslos
Objektiv real?
Hass und Angst total!
Die Blätter fallen von den Bäumen
Zu jeder Jahreszeit,
Sehnsuchtsvolle Tränen –
Hoffnungslosigkeit.
So läuft das Spiel und du musst spieln –
Im Knast der Ausweglosigkeit
Sehnsuchtsvolle Tränen, Richtung Zukunft
– Wir sind bereit!

12. Legt Die Waffen Nieder

Somalia Gottesstaat – Syrien Bomben von Assad
Anschlag in Afghanistan – Al-Kaida Taliban
Rekordzahlen auf dem Waffenmarkt – USA Trumpinfarkt
Putin & ein Kalter Krieg – der Mensch verliert, Krauss-Maffei siegt
Gazastreifen, Judenhass – Siedlungsbau und die Hamas
Nigeria Boko Haram – Nordkorea Nuklearprogramm
Alle Völker dieser Erde legt die Waffen nieder
In Frieden zu leben ist mehr wert als 1000 dieser Lieder.
Wir schrein gemeinsam in die Welt hinaus
Soldaten aller Länder geht nach Haus!
Afrika – Hungersnot – Rohingya Völkermord
In der Türkei die Uhr längst tickt, Diktatur statt Republik
IS in Syrien und Irak – wer anders glaubt der wird gejagt
Mali Rebellen an der Macht – Jemeniten täglich umgebracht
London und St. Petersburg – mit der U-Bahn fährt der Tod
Nizza oder Breitscheidplatz – Islamist, Gefährderhatz
Ein Konflikt im Südsudan – Ukraine ist längst abgetan
Alle Völker dieser Erde legt die Waffen nieder
In Frieden zu leben ist mehr wert als 1000 dieser Lieder.
Wir schrein gemeinsam in die Welt hinaus
Soldaten aller Länder geht nach Haus!
Lasst uns die Hände zur Versöhnung
Reichen, Brücken baun, setzt ein Zeichen,
Wir leben in Glück,
Denn wir leben frei, darauf dass mit uns der Friede sei.
Alle Völker dieser Erde legt die Waffen nieder
In Frieden zu leben ist mehr wert als 1000 dieser Lieder.
Wir schrein gemeinsam in die Welt hinaus
Soldaten aller Länder geht nach Haus!

13. Ich Bleibe Wie Ich Bin

Dunkel ist die Nacht und dunkel sind die Wege
Mit stillgesenktem Blick, im Irrgarten des Lebens.
Auf der Suche nach Erlösung, ist die Versuchung stets präsent,
Mit freiem Geist und freiem Herzen, bin ich mein Lebensdirigent.
Ein Versprechen an mich selbst und das gilt für alle Zeit,
Ich bleibe mir für immer treu, mein Wort in aller Deutlichkeit
Verächter des Lebens legen Köder falscher Pfade
Lasse ich mich nicht verbiegen, den Kopf frei und stolz zu tragen
Welche Wege ich auch geh, oder wohin,
Ich bleibe mir für immer treu, ich bleibe wie ich bin.
Ein himmlisches Nichts und eine unmenschliche Welt,
Mitleidslose Entselbstung, von vielen selbst gewählt.
Ein Versprechen an mich selbst und das gilt für alle Zeit,
Ich bleibe mir für immer treu, mein Wort in aller Deutlichkeit
Verächter des Lebens legen Köder falscher Pfade
Lasse ich mich nicht verbiegen, den Kopf frei und stolz zu tragen
Welche Wege ich auch geh, oder wohin,
Ich bleibe mir für immer treu, ich bleibe wie ich bin.
Bin ich ein Exot – bin ich für euch abnormal?
Bin auch nicht fehlerlos, doch ich bleib mir selbst loyal.
Ein Versprechen an mich selbst und das gilt für alle Zeit,
Ich bleibe mir für immer treu, mein Wort in aller Deutlichkeit
Verächter des Lebens legen Köder falscher Pfade
Lasse ich mich nicht verbiegen, den Kopf frei und stolz zu tragen
Welche Wege ich auch geh, oder wohin,
Ich bleibe mir für immer treu, ich bleibe wie ich bin.
Ich bleibe wie ich bin!!!

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